Wieder sind diese sehr ängstliche Kätzchen zu uns gebracht werden. Die Streuner-Mama wird noch gefangen .
Leider haben wir im Katzenhaus absoluten Platzmangel. Alle Zimmer sind voll. Doch wir versuchten so wie oft, das Problem zu lösen.
Ja sie sind sehr niedlich , doch warum mussten diese hilflosen Wesen als Streunerkitten geboren werden.
So etwas macht uns richtig sauer.
Ja, wir haben ein großes Streunerproblem.
Leidtragende sind die Mütter, die immer wieder gebähren und um das Leben ihrer Babys kämpfen müssen. Kitten, die in eine gefährliche Welt geboren werden.
Mit einer Kastrationsverordnung könnten wir diejenigen zur Verantwortung ziehen, welchen das Leid der Streuner und Verwahrlosung eigener Tiere völlig egal ist.
Kastration ist Tierschutz!…. traurig, dass wir darum seit Jahren kämpfen müssen.
Wieder erreichte uns ein Notruf: Eine Streuner-Mama und ihre Kitten spielten direkt an einer Straße.
Jede Minute konnte lebensgefährlich werden.
Nach und nach konnten die Kleinen gesichert werden. Drei lange Tage mussten sie auf ihre Mama warten, bis auch sie endlich eingefangen werden konnte.
Die Aufregung war groß, die fremde Umgebung machte allen Angst. Anfangs fauchte die Mama ihre Kitten sogar an, weil sie nicht verstand, was geschehen war.
Doch inzwischen ist Ruhe eingekehrt. Die Familie ist wieder vereint, die Kleinen dürfen noch bei ihrer Mama trinken und gemeinsam genießen sie nun etwas, das sie auf der Straße nie hatten: Sicherheit, Geborgenheit und die Chance auf eine gute Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön gilt der aufmerksamen Familie, die die kleine Katzenfamilie beobachtet, sich Sorgen gemacht und nicht weggeschaut hat. Dank ihrer Aufmerksamkeit und ihrer schnellen Hilfe von den Tierrettern Simmy und Kerstin konnten Mama und Kitten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Solche Menschen machen den entscheidenden Unterschied.
Durch einen virusbedingten Darmdurchbruch musste sie notoperiert werden. Zum Glück hat die Heilung inzwischen eingesetzt, und unsere tapfere kleine Patientin ist auf dem Weg der Besserung.
Was uns besonders das Herz gebrochen hat: Flo weinte ganz viel, weil sie von ihren Geschwistern und Mama Freya getrennt ist und sich so allein fühlte.
Floh ist das kleinste Kitten aus dem Wurf und war ein Mamakind.
Wir nehmen uns natürlich so viel Zeit wie wir können, um für Flohh da zu sein. Sie ist so ein kleiner Schatz.
Deshalb hat sie nun Gesellschaft von einem Schlummerotter bekommen. Seine sanfte Melodie spendet Trost und schenkt ihr ein wenig Geborgenheit in dieser schweren Zeit.
Der kleine Otter sorgt für etwas Abwechslung im Quarantäne-Alltag.
Nicht nur für Flo, sondern auch für andere Katzen in der Quarantäne profitieren von den leisen Melodien.
Wir freuen uns über jeden kleinen Fortschritt, den unsere Kämpferin macht, und hoffen, dass auch sie bald mit ihren Geschwistern herumtollen kann.
Den kleinen Schlummerotter war eine Spender einer Katzenfreundin. Lieben Dank dafür
Heute möchten wir euch ein kleines Update zu unserer Suse-Struppi geben
Am16.06. war ein großer Tag für unsere tapfere Kämpferin.
Struppi durfte endlich operiert werden.
In den vergangenen Wochen hat sie über ein Kilo zugenommen und genug Kraft gesammelt, um diesen wichtigen Eingriff zu schaffen. Dabei wurde ihr ein Mamatumor entfernt und sie wurde gleichzeitig kastriert.
Struppi hat die Operation gut überstanden. Sie muss sich nun natürlich noch etwas erholen aber sie ist eine ganz tapfere, liebe Patientin .
Vielen Dank, dass ihr mit euren Spenden diese Operation ermöglicht und Struppi die Chance auf ein schönes Leben geschenkt habt .❤️❤️❤️
Manchmal verändert sich das Leben von heute auf morgen.
Die wunderschöne Mimi lebt erst seit einigen Monaten in ihrem Zuhause. Doch nun ist ihre Besitzerin schwer erkrankt und kann sich leider nicht mehr um sie kümmern. Schweren Herzens muss sie sich von ihrer geliebten Katze trennen.
Wir wünschen uns so sehr, dass Mimi diesen schweren Schritt nicht auch noch mit einem Aufenthalt im Katzenhaus bewältigen muss. Sie ist eine sehr sensible Katze, für die die ungewohnte Umgebung und der Stress im Tierheim eine große Belastung wären.
Mimi ist etwas ganz Besonderes.�Sie liebt Aufmerksamkeit und genießt Streicheleinheiten aber zu ihren Bedingungen. Sie zeigt ehrlich und deutlich, wann sie genug hat. Deshalb suchen wir für sie ein ruhiges, katzenerfahrenes Zuhause bei Menschen, die ihre Signale respektieren und ihr die Zeit geben, Vertrauen zu fassen.
Mit anderen Katzen möchte Mimi ihr Zuhause nicht teilen. Sie sucht einen Platz als liebevolle Einzelprinzessin, in dem sie die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Menschen genießen kann.
Mimi hat eine Schilddrüsenerkrankung und bekommt morgens und abends Tropfen. Die Einnahme klappt problemlos. Die Kosten für die Medikamente werden vom uns übernommen.
Mimi hat schon genug Veränderungen erlebt. Jetzt braucht sie vor allem eines: Menschen, die ihr Sicherheit, Verständnis und ein endgültiges Zuhause schenken.