Kategorie-Archiv:Streunergeschichten

Gerettet

Zur Zeit haben wir sehr viele Neuzugänge meist mit einem traurigen Schicksal.

Ein Hilferuf kam aus der Chemnitzer Gegend. Eine nette alte Dame hat sich mit großem Herzen um viele heimatlose Katzen gekümmert. Leider kann sie sich nicht mehr um sie kümmern, denn sie lebt jetzt im Hospitz. Ihr großer Wunsch ist, dass ihre Schützlinge gut untergebracht und weiterversorgt werden. Ihre Familie unternahm nichts. Diese armen Tiere schienen verloren zu sein, denn keiner kümmerte sich um sie. 😿 Doch zwei ganz tolle Menschen ging diese Geschichte nah und nahmen sich der Sache an, schrieben viele Tierheime an. Keiner konnte die Tiere aufnehmen. Wir sind nun bereit, diese neun Katzen und Kater aufzunehmen. Sechs Tiere sind bereits ins Gehege eingezogen. Dreimal innerhalb von zwei Tagen haben sie die mit Fallen eingefangenen Fellnasen zu uns gebracht. Der Mann und seine Tochter sind über die Unterbringung im Katzenhaus sehr froh und ihnen ist der Weg keinesfalls zu weit. Sie konnten der alten Dame diese freudige Nachricht überbringen. Sie ist natürlich sehr glücklich. 😇🥰

Tosca…eine Schönheit im Katzenhaus

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Toska ist die Mama von unserer kranken Lisa, für die viele Katzenfreunde gespendet haben, damit sie leben kann.Die Katzenmama Tosca kam in Juni 2021 als wilde Streunerin zu uns ins Katzenhaus. Sie und ihre sechs Kleinen fauchten uns pausenlos an. So nach dem Motto; „Wenn Mama faucht, dann muss ich das auch tun!“ Tosca war strubbig, ausgemergelt und schmutzig.😿

Zuerst musste die Familie in eine Quarantänebox, da alle Zimmer belegt waren. Danach kamen sie in ein kleinen Raum, bis sie endlich in ein großes Zimmer umziehen konnten. Tosca versteckte sich täglich unter dem Tisch und zeigte ihre Zähne. Die Kleinen jedoch entspannten sich und begannen zu spielen und schlossen mit den Zweibeinern Freundschaft. Die handzahmen Kleinen wurden später in gute Hände vermittelt. Unsere Lisa und ihre Schwester Mona (sie steht auch grad zur Vermittlung) haben jedoch die Ängste und die Anspannungen der Mutter übernommen. Sie konnten wir einfach zunächst nicht zähmen.

So zogen Tosca und ihre Kinder Mona und Lisa ins Jugendzimmer um. Tosca war jetzt nicht mehr so sehr scheu, lies uns näher an sich herran und spielte sogar. An ihrer Körpersprache erkennt man ihre Neugier und Spielfreude!

Dann durfte Tosca in die Freiheit, d.h. sie konnte sich ab sofort im gesamten Haus und im Garten frei bewegen. Das erste, was sie machte: sie sprang auf den Küchenschrank und blieb stundenlang darauf sitzen.

Dann ging die Erkundung los. Wir waren gespannt, wie sie sich gegenüber diesen vielen fremden Katzen verhalten wird. Tosca wirkte sehr besonnen, aufmerksam und sozial. Sie hielt sich auf dem Boden auf und kam neugierig die Treppe hinunter, die Zweibeiner zu beobachten.

So holte sie sich bald auch Leckerlis ab. Wir alle freuten uns sehr, dass sie nun nicht mehr faucht und uns vertraut.

Die Freiheit brachte unserer Tosca inneren Frieden. Sie geht im Garten spazieren und versteht sich mit allen Katzen super.

Tosca kommt nun gern in die Küche und sucht sich schöne Kuschelplätze.

Tosaca ist uns allen ans Herz gewachsen. Sie ist natürlich auch etwas besonderes, so wie ihre Tochter Lisa und Mona…alle liebenswert🥰

Immer wieder staunen wir, wie hübsch sie geworden ist. Aus der strubbigen Streunerin ist eine bildschöne Katzendame geworden…eine kleine Prinzessin👸, die von Natur aus schön ist.

Vielleicht lässt sich Tosca irgenwann einmal streicheln. Wir sind wie immer geduldig. Wer möchte, kann für Tosca eine Patenschaft übernehmen oder eine verschenken….zum Geburtstag, zu Ostern, oder einfach so. Das Patengeld kommt natürlich ausschließlich den Katzen zugute!

Tosca hat noch keinen Paten! Wer Interesse hat, dann bitte bei uns melden!

Wieder vereint

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An einem Sonntag kam ein rot-weißer Kater zu uns ins Katzenhaus. Unsere Mitarbeiterin Edith fütterte diesen Streuner in einer Gartenanlage schon viele Tage und nannte ihn Micha.So kam er zum Tierarzt und danach ins Katzenhaus. Micha war kastriert und sehr menschenbezogen. Er schmuste und wollte immer gekuschelt werden. So ein Kater ist sicher irgendwo ausgerissen, ausversehen mitgefahren oder hat sich verirrt. In einer Suchanzeige erkannten wir ihn wieder. Unser Micha heißt Loki und wurde seit Oktober verzweifelt gesucht.So kam es schon eine Woche später zur Familienzusammenführung.Edith und wir alle, die Loki umsorgt haben, grüßen ihn hiermit und sagen: „Auf Wiedersehen lieber Kampfschmuser 😘und hab ein schönes Leben. Auf solch ein Abenteuer kannst du nun gern verzichten!…dir zuliebe und deiner Familie zuliebe! Wir freuen uns alle für dich, dass du wieder bei deinen Leuten bist.“Anbei Loki bei uns in der Quarantäne und ein Beitrag der Familie.

Ist Helene trächtig?

Das ist unsere Helene.

Diese liebe Katze wurde in einer Gartenanlage vor einige Wochen zurück gelassen und von netten Leuten noch versorgt. Bis sie mit kugelrunden Bauch als trächtige Katze zu uns kam. Alles wurde für die Geburt vorbereitet. Helene eroberte unser Herz. Sie ist so lieb!💖 Sie hat einen gesunden Appetit. Die Zeit verging und es tat sich jedoch nichts. Wir machten uns Sorgen. Auch sahen wir keine Bewegungen in ihrem Bauch. Sind etwa die Kleinen im Bauch verstorben. Nein das durfte nicht sein! Oder hat Helene gar einen Tumor? Sie kam zum Tierarzt und wurde geröntgt. Der Befund war eindeutig:Helene, du hast zu viel gefressen🤣🤣🤣

Eichterung bei uns allen. Jetzt muss die Katzerndame Diät halten.🙀Manchmal fressen die Katzen ununterbrochen, wenn sie längere Zeit hungern mussten. Doch wir kennen ihr Schicksal nicht. Unsere Helene hat viel Glück, denn sie wird demnächst adoptiert.

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Drei Streuner …. Einstein, Emil, Joe und ein trauriges Ende

Streuner….Einstein, Emil und Joe waren Streuner. Wahrscheinlich ihr ganzes Leben lang. Sie waren so verwahrlost, dass sie viele Tierarztbehandlungen erhielten. Sie litten stark unter Milben, Flöhe, schlecht verheilte Verletzungen, stark entzündete vereiterte Zähne und hatten einen erbärmlichen Gesundheitzustand. 😿😿😿 Alle hatten schmutziges verfilztes Fell und Schmerzen.Einstein, der hell melierte Kater ist sehr ängstlich und schlief viele Tage durch. Emil muss schon sehr alt sein. Seine Zunge hängt meisten draußen und ist ein ruhiger besonnener Knabe.Beide wurden auch kastriert. Ihnen geht es schon viel besser.

Der betagte Emil

Nach zwei Wochen Quarantäne sind sie nun für die nächste Zeit in unser Gehege gezogen. So lernen sie unsere Freigängerkatzen kennen und dürfen sich bewegen. Fressen, Schlafen, Klettern, Beobachten und die Zweibeiner besser kennen lernen. Kein Streunerleben mehr! Keinen Stress und Überlebenskampf mehr! Emil ist schon neugierig und im Freigehege unterwegs. Doch der ängstliche Einstein hat sich verkrochen. Das ist aber normal. Viele unserer Streuner haben Wochen gebraucht, um Vertrauen zu fassen. Wer weiß, was sie für schlimme Geschichten erlebt haben.

Joe hatte leider nicht so viel Glück. 😢 Der arme Kater war so stark abgemagert. Er hatte nur verfaulte Zähne und anscheinend konnte er dadurch nichts mehr fressen. So bekam er eine Zahnsanierung und Medikamente zur Stärkung seines Immunsystems. Doch sein Körper war einfach schon zu schwach und er verstarb nach wenigen Tagen in unseren Armen. Wir hofften so sehr, dass er doch noch eine schöne Lebenszeit erleben darf. Mit Rotlicht gaben wir ihn Wärme und viele Streicheleinheiten.

Wir sind so unendlich traurig, Joe verloren zu haben. 😭😭Wir gaben ihn auf seiner Reise unsere Liebe mit….Liebe, die er wahrscheinlich nie erfahren hat.🌈💖 Joe, du lieber Streuner…du warst nicht der schöne gepflegte Kater. Viele wendeten sich vor deinem reudigem Anblick ab. Doch du hättest es werden können…ein wunderschöner Kater, der sein Leben noch gießen sollte. Wir wissen es. Joe du bist schön! Joe, wir vergessen dich niemals!💗

Wir sind für Kastrationspflicht, damit keine Katze mehr so sehr leiden muss, wie der bedauernswerte Joe.🤍 Danke an alle netten Leute, die uns geholfen haben, dass die Kater in verschiedenen Gegenden eingefangen wurden und in unsere Obhut kamen. Danke, dass ihr das Leid der Katzen und Kater seht!Danke, für euer gutes Herz!🤍

Sammy ist wieder da

Das unerwartete Wiedersehen mit Sammy😻

Vor einigen Tagen meldete sich eine Katzenfreundin aus Weischlitz, dass ein streundender Kater ihr zugelaufen ist. Er bekam den Namen Hermann. Sie fütterte Herrmann und hätte sich weiterhin um ihn gekümmert. Doch Herrman meinte , ihm gehört dieses Revier. So verjagte er regelmäßig die dort lebenden Katzen. So kam Herrman zun uns ins Katzenhaus. Sofort wurde er natürlich dem Tierarzt vorgestellt und Herrman wurden einige Zähne gezogen. Die fiesen Zecken sind nun alle von ihm abgefallen.

Streuner müssen sich stets und ständig damit rumplagen.In der Quarantäne wirkte er ruhig und gelassen. Nur sein Appetit ist nicht vorhanden. Irgendwie erinnerte uns dieser hübsche Kater an ein früheren Besucher.Beim genaueren Hinsehen fiel uns auf, dass dieser Kater absolute Ähnlichkeit mit unserem damaligen Streuner Sammy hat. Die Kerbe im Ohr, das Fell, sein Wesen. Kein Zweifel…es ist Sammy!😺😍

Wir waren höchst erfreut…besonders jedoch unsere Josi.Sammy war voriges Jahr in Plauen Josi zugelaufen. Sie versorgte ihn einige Wochen und brachte ihn gleich nach dem Einfangen zur Kastration und anschließend kam er zu uns. Sammy hatte an beiden Bauchseiten schlimme Verletzungen. Der Tierarzt ging von Gewalteinwirkung aus. Die Wunden waren so schlimm, dass sie stark eiteren und eine nochmalige OP erforderten. Ohne Josi wäre Sammy wahrscheinlich an einer Blutvergiftung gestorben.

Sammy sollte bei uns im Katzenhaus eine sorglose Zeit haben. So ließ Mario ihn nach seiner vierwöchigen Quarantäne- und Genesungszeit in die Freiheit. Doch kaum war er aus dem Tragekorb, flitzte er über unseren Zaun auf und davon. Leider haben wir clevere hervorragende Kletterer, die trotz leichtem Strom am Zaun diese Hindernisse bewältigen. (Unser Abbas hatte es regelmäßig drauf…nun genießt er die Vorzüge vom Katzenhaus…doch das ist eine andere Geschichte).Sammy war jedenfall spurlos verschwunden.Das stimmte uns traurig. Und nun plötzlich dieses unverhoffte Wiedersehen. Wer weiß, was Sammy in diesem dreiviertel Jahr wieder alles in seinem Streunerdasein erlebt hat. Denn in Weischlitz ist er erst seit wenigen Wochen. Wo streunerte er herum? Was fand er zu fressen? Hatte er schon bei anderen Menschen versucht Konakt aufzunehmen?Hatte er einen warmen Unterschlupf bei den eisigen Temperaturen und nasskalten Wetter gefunden?🥶

Sammy ist ein Streuner und möchte doch seine regelmäßige Versorgung haben. Wir wollen, dass es Sammy gut geht, ihn vor Gefahren durch Verkehr, Umwelteinflüssen und Mensch schützen. Wir versuchen es nun noch einmal, ihn an das Katzenhaus zu gewöhnen. Sammy sitzt jetzt im Freigehege. Dort kann er andere Katzen kennenlernen, beobachten und hat doch sein kleines Reich für sich allein. Er verbringt seine Quarantäne an frischer Luft und hat Bewegungsfreiheit. Wir hoffen, dass so sein Appetit wieder kommt!Und wir Zweibeiner beweisen dem hübschen Sammy, dass wir ihn gern haben.😍


Juni 2021

Sammy ist in Freigänger im Katzenhaus

Oft sitzen unsere Freigänger am Gehege. Sammy konnte alles genau beobachten. Kurz bevor die Tür von Gehege offen gelassen wurde, kam Sammy auch öfter hinunter und nahm mit einzelnen Katzen Kontakt auf. So hofften wir, dass er nicht wieder über unseren Zaun springt und bei uns in Katzenhaus bleibt.

Und nun sehen wir tatsächlich unseren Sammy öfter auf der Mauer sitzen. Dort hat er einen guten Platz zum Beobachten. Wir hoffen, dass er sich bei uns eingewöhnt. Einige Katzen gesellen sich schon in seine Nähe.😺

Hier ist Sammy mit unserer alten Vicky zu sehen.

Robby unser Knuddelbär wurde ein Sternchen

Dezember 2020

Ein weiterer Stern leuchtet nun über unserem Katzenhaus 😢. Wir mussten heute, am 2. Weihnachtsfeiertag schweren Herzens unseren kleinen Knuddelbär Robby über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er hatte akutes Nierenversagen. Robby ist friedlich in Annettes Armen eingeschlafen 😭.Wir werden dich so sehr vermissen. Du kamst als Streuner zu uns und hast sofort jeden in dein kleines Herz geschlossen, wolltest immer um uns sein und gestreichelt werden. Dein Leben war nicht einfach als Streuner, und doch hast du das Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben, wir werden dich nie vergessen 😢.

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April 2020 Robbys Vergangenheit

Seit ca. 1 1/2 Wochen haben wir einen neuen Streuner. Wir nennen ihn Robby. Er lief uns zum Glück in Weischlitz in die Falle. Er war absolut ausgehungert und in einem erbärmlichen Zustand.😿 Er hatte schlimme eitrige Zähne und war voller Flöhe und Zecken. Nun wurde Robby kastriert und kann wieder gut fressen. Er holt nun das nach, was er in den letzten Jahren verpasst hat. Fressen…fressen…fressen. Robby genießt die Geborgenheit und Streicheleinheiten und schnurrt sogar ein wenig. 😸 Er bleibt noch für einige Zeit in Quarantäne und dann darf er unsere Katzengesellschaft kennen lernen. Wer weiß, was der arme Kerl in seinem Leben durchmachen musste. Sein Aussehen lässt es erahnen. Ein Kampf ums Überleben!

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So lebte sich Robby ein und er wurde ein Teil vom Katzenhaus.

Er liebte das Leben. Er fraß für sein Leben gern und mochte seine Katzenmilch!

Er begrüßte uns schon am Tor und legte sich gern auf unsere Schuhe.

Robby brachte jeden Tag Freude und ein Lächeln in unsere Herzen.

Gesundheit für Kater Gusti

Endlich kann Kater Gusti seinen Lebensabend beschwerdefrei genießen…..Der Streuner Gusti wurde von einer netten Frau lange Zeit versorgt. Doch nun konnte sie sich nicht mehr um ihn kümmern. So kam er zu uns.Gusti hatte eitrigen Schnupfen. Nach seiner Quarantänezeit hielt er sich auf dem Boden auf. Sein Schnupfen wurde immer schlimmer. Man brauchte nur ein paar Stufen hoch zu gehen, hörten wir die bedauernswerte Schniefnase.🙀 Er bekam Antibiothika und homöophatische Medizin. Der Arme saß nun nochmals tagelang in der Quarantänebox, wo er sich in der Wärme auskurieren sollte. Auch mit der Gewissheit, die anderen Katzen nicht anzustecken. Er saß in seinem Klo und da verkustete obendrein seine Nase mit dem Streu. Er tat uns so leid.😞 Geduldig lies er sich die Nase halbwegs säubern. Leider hatten wir kein Einzelzimmer frei. Merkwürdigerweise kam das Eiter nur aus einem Nasenloch.

So wurde Gusti nochmals dem Arzt vorgestellt. Und so bestätigte sich unser Verdacht, dass ein entzündeter Zahn die Ursache war. Der Abzess wurde behandelt und Gustis Schnupfen war nun auch verschwunden. Er hatte sicher auch Schmerzen und wir haben diesen dummen Schnupfen falsch interpretiert. Wir lernen immer wieder neu dazu.Nun gehts unserem Gusti richtig prima. Er ist gesellig und liegt gern allein oder mit anderen Katzen im Korb. Und er kann keine Katze anstecken.😸Auch für uns heißt es, unsere Tiere genau zu beobachten. Jede Katze soll ein beschwerdefreies Leben führen.

Durch eure Spenden ist es uns möglich, unsere Fellnasen tierärztlich versorgen zu lassen, wenn es notwendig wird!

Vielen lieben Dank für eure tolle Unterstützung!💓

Das sagt unsere Wildkamera…. oje armer Gust…hat wieder Schnupfen.
Gusti unser alter Knabe muss sich aber jetzt ordentlich putzen. Alte Katzen machen das leider nicht mehr so regelmäßig.
Gusti hat sich ins Wärmezimmer zurückgezogen. Das tut ihm gut!


Abschied….

Leider ist unser Gusti Ende September 2021 für immer eingeschlafen.

Er war sehr alt und konnte noch viele schöne Monate bei uns verleben. Er wird für immer in unseren Herzen bleiben.

Seppl bleibt in unseren Herzen

Das ist Seppl.

Er ist im Spätherbst unserer Helga von unserem Verein zugelaufen. Seppl mautzte bettelnd und war ziemlich am Ende. Helga nahm und brachte ihn zum Tierarzt. So wurde der Kater gleich kastriert, ein Bluttest gemacht und er erhielt seine Impfung. Seppl kam ins Katzenhaus und er genoss die Wärme und Fürsorge. Er war so dünn und wir versuchten ihn mit Hühnerbrühe und andere Leckereien aufzupäppeln.

Doch leider stellte sich heraus, dass der arme Seppl sterbenskrank war, denn seine Nierewerte waren absolut schlecht. Ab sofort gab es nur noch Diät-Futter. Manchmal fraß er richtig mit guten Appetit, doch auch oft sehr schlecht. Seppl ist uns ans Herz gewachsen und er mochte die Streicheleinheiten.

Doch Seppl wurde unruhig. Wir merkten, dass es dem Ende zuging. So nahm Helga ihn mit heim und Seppl erlebte noch einmal letzte schöne Tage. Er bekam einen warmen Pullover und durfte in den Garten. Zum Glück gab es noch warme Sonnenstunden. Dann schlief Seppl in Helgas Armen ein…für immer. Es war so traurig. Wir haben alle so sehr gehofft, dass er noch einige Zeit bei uns sein kann. Doch das Streunerleben hatte seinen Körper ausgezehrt und ihm die Kraft genommen. Lieber Seppl, ruhe in Frieden. Wir durften dich, du lieber Kater, kennen lernen. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Kater Henry…in zwei Tagen wäre er verhungert

Wieder einmal eine Streunergeschichte….Vor einigen Wochen lief ein weißer Streuner durch das Dorf Taltitz. Er sah schlimm aus. Dürr, zerzaust und ausgemergelt. Er lief von Haus zu Haus, denn ein Gefühl sagte ihm: „Dort sind Menschen, die mir helfen könnten.“ Er saß und wartete. Er versuchte zu miauen. Doch seine Stimme war kaum zu hören. Diesem Kater fehlte einfach die Kraft. Tagelang irrte er umher. Keiner sah, dass er Hilfe brauchte.😥Ein netter Herr versorgte ihn dann endlich mit Futter und informierte unseren Verein. Unsere Chefin holte ihn sofort und brachte ihn zum Tierarzt. Der bedauernswerte Kater bekam den Namen Henry, weil er einen sehr hübschen edlen Gesichtsausdruck hat. Henry bekam medizienisch Hilfe. Sein verfilztes Fell wurde abrasiert und man sah, wie verhungert Henry war. Er musste sofort an den Tropf. Seine Muskulatur war so schwach, dass er sich nur noch schwer auf den Beinen halten konnte. Der Tierarzt meinte, dass Henry keine zwei Tage mehr durchgehalten hätte. Er wäre einfach verhungert. 😔Im Katzenhaus genoss er die Wärme und freute sich über jede Streicheleinheit. Doch Henry verweigerte das Futter. Immer wieder musste Henry zum Arzt. Er hatte hohes Fieber und Schnupfen. Er wurde immer trauriger und bewegte sich nicht aus seiner Box.. Er fühlte sich einsam. Wir machten uns große Sorgen um Henry. Wir dachten, dass er sterben wird. Wir gaben ihm viel Zuwendung. Doch er brauchte mehr.Und so entschlossen wir uns, ihn zur Pflege zu geben. Und Henry blühte auf. Es war nun immer ein Frauchen für ihn da, dass für ihn Zeit hatte. Er bekommt Zuwendung, Streicheleinheiten und ganz viel Liebe. Er verstand sich sofort mit den zwei Katzendamen, die dort auch Zuhause sind. Sein Frauchen hat sich natürlich in Henry verliebt und beschloss schon nach wenigen Tagen, dass er für immer zur Familie gehören soll.🥰Sie fuhr noch öfter mit Henry zum Tierarzt, denn seine körperliche Verfassung brauchte Zeit und medizinische Versorgung, um wieder gesund zu werden. Durch den langen Nährstoffmangel verlor er fast allles Fell. Er bekommt Vitaminpaste und wird mit Kokosöl eingerieben. Nun hat er Flaum wie ein kleines Schaf.Er frisst gern und viel und wiegt schon 6 Kilo.💪Wir freuen uns sehr, dass es Henry gut geht und nun ein glückliches zufriedenes Leben hat. Er ist ein kleiner Prinz geworden…verwöhnt und bestimmend.😂😹

scLieben Dank an Henrys neue Familie, dass ihr euch so toll und einfühlsam um ihn kümmert.💖Wir werden nie erfahren, was Henrys Schicksal war. Wo kam er her? Wurde er ausgesetzt? Hat er sich verlaufen? Er war kastriert. Streuner brauchen unsere Hilfe. Schaut nicht weg!


Febrar 2021

So schaut Henry heute aus…..er bekommt immer noch intensive Pflege